Beim Besuch in Bromberg lohnt es sich, einen Moment im Waldpark für Kultur und Erholung Myslecinek zu verschnaufen und sich etwas zu entspannen. Mit 830 ha Fläche ist dies der größte städtische Park in Polen.

Vom Stadtzentrum liegt er lediglich 5 km entfernt. Der Park bietet eine Fülle von Attraktionen für Kinder und Erwachsene. Im Sommer stehen der Vergnügungspark, die Verlorene Welt (Dinosaurierpark) und die Makrowelt (Park großer Insekten) für die Besucher offen. Eine große Freude bereitet Jugendlichen der Seilpark mit Seilrutsche oder auch der Skatepark. Erwachsene werden mit Sicherheit die Schönheit des Botanischen Gartens genießen, der in einem malerischen Tal gelegen ist.

Sehenswert ist im Park auch der Gebirgswasserfall im Alpinarium. Es lohnt sich auch, den Garten der Polnischen Fauna, d. h. den Myslecinek-Zoo zu besuchen. Dem Namen zum Trotz wohnen im Zoo neben Bären, Wölfen und Dachsen Tiere aus aller Welt, wie Lamas, Lemuren sowie Affen. Wassersportlern steht hier im Wakepark auch ein Wasserskilift zur Verfügung. Myslecinek bietet auch viel Raum, um Picknick zu machen. Am Strand, der an einem der Teiche gelegen ist, kann man auch Grillstände nutzen. Im Winter stellt ein Skilift eine zusätzliche Attraktion dar.

Wann: Der Waldpark ist ganzjährlich geöffnet. Die jeweiligen Attraktionen stehen jedoch saisonal zur Verfügung.

Wo: Myslecinek liegt etwas abseits des Stadtzentrums. Den Park erreichen Sie mit dem Auto (einen Parkplatz gibt es bei der Straßenbahnendhaltestelle oder auch etwas weiter am Garten der Polnischen Fauna) oder mit dem öffentlichen Bus Nr. 52, der stündlich zwischen dem Stadtzentrum (z.B. Haltestelle am Kreisverkehr Rondo Jagiellonów) und der Haltestelle am Garten der Polnischen Fauna verkehrt, sowie mit der Straßenbahn Nr. 1 oder 2 in Richtung Danziger Wald (Las Gdański) (Endhaltestelle).
Preis: Aktuelle Preislisten finden Sie auf der Webseite des Waldparks www.myslecinek.pl.

Haben Sie das gewusst?
Vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges gehörten die Güter in Myslecinek der wohlhabenden und geachteten Familie Weynerowski, die als Eigentümer der Schuhfabrik „Leo“ bekannt war. Die Stadtbewohner kamen am Feierabend gern hierher, um spazieren zu gehen, Bier aus der kleinen „Brauerei Myslencinek “ zu trinken oder auch auf dem Rasen zu faulenzen