PLATZ DER FREIHEIT, fot. R.Sawicki

an Danziger Straße entstand ursprünglich - also im 17. Jahrhundert - als Garten der Klarissinnen und ist heute ein echtes Schmuckstück. Der Garten wurde zwar schon 1854 in den Platz der Freiheit umgewandt, den besonderen Charakter aber erhielt er zu Beginn des 20.

Jahrhunderts mit dem Bau der meisten Gebäude, die bis heute in seiner Nähe stehen. Der Platz der Freiheit zeichnet sich vor allem durch seine geschmackvolle Architektur der Jahrhundertwende aus. Hier sind Elemente der Moderne, des Neobarocks, der Neogotik und letztendlich auch Anklänge an den  Jungstil zu bewundern. Ein Vorzeigeobjekt des Platzes ist die Kirche der Heiligen Apostel Petrus und Paulus, die 1876 durch den Berliner Architekten Friedrich Adler errichtet wurde, sowie der Denkmal-Springbrunnen „Sintflut“ aus 1904, der von demselben Bildhauer stammt, der gleichfalls  Schöpfer der bekannten „Bogenschützin“ ist, also von Ferdinand Lepcke.